RUMÄNIEN

Sie sind unsere guten Seelen vor Ort.

 

Tagtäglich erleben sie das Leid der Tiere in Rumänien, denn die meisten Menschen in Rumänien sind den Strassenhunden und auch Katzen nicht sehr gut gesinnt. Tiere werden gequält, ausgesetzt, absichtlich mit dem Auto angefahren, lebendig in ein Fluss geworden, aus dem fahrenden Auto geworfen, angezündet, auch vor sexueller Misshandlung wird nicht halt gemacht… und noch viel schlimmeres. Auch die Welpen werden dabei in keinster Weise verschont, ein beliebter Zeitvertrieb bei Kindern hier ist die kleinen Mäuse als Fussball zu nutzen…

 

Wir bekommen schon Tränen in den Augen wenn wir uns das nur vorstellen…. Aber die Tierschützer vor Ort …. Sie sehen das jeden Tag auf’s Neue.
Sie machen so viel sie nur können für die Tiere und gehen dabei – in jeder Hinsicht – an ihre Grenzen.

Deswegen ist Hilfe so wichtig….  Bitte unterstützt uns damit wir unseren Leuten vor Ort weiterhin helfen können.

 

Raluca und Nana:


Raluca Vasile und Nana Mihailescu sind zwei  junge Tierschützerinen die das Herz am rechten Fleck haben und sich um viele Strassenhunde von Bukarest kümmern. Wir kennen uns schon viele Jahre auch persönlich und wissen deshalb was sie täglich für eine Arbeit leisten.
Sie finden jeden Tag neue Hunde, nehmen diese mit in Ihre Obhut, lassen sie ärztlich versorgen, kastrieren, alles was anfällt. Animal Souls asbl versucht liebevolle Zuhause für die armen Seelchen zu finden und natürlich auch finanziell so gut es geht zu helfen..
Wir unterstützen die beiden Tierschützerinnen so gut es geht mit Sachspenden (Futter, Halsbänder, Medikamente, Flohmittel und alles was benötigt wird) aber auch mit Spendengeldern für Kastrierungen,  Unterbringungen der Hunde, das Tierarztrechnungen bezahlt werden können und natürlich mit der Vermittlung der Hunde.

 

Raluca und Nana kümmern sich um die Hunde, obwohl sie beide Vollzeit arbeiten, sie können nicht einfach weitergehen und die Tiere ihrem Schicksal  überlassen. Auch fremde Leute rufen sie an das sie irgendwo helfen müssen….. Sie können nicht NEIN sagen…. Wie auch ?
Es wurden Zwinger gebaut um die Hunde in Sicherheit zu haben bis sie zu ihren Familien ausreisen können. Auch haben einige Helfer in Rumänien die die Hunde bis zur Ausreise aufnehmen. Aber das kostet auch alles Geld……
Auch holen die beiden Hunde aus den öffentlichen Sheltern…. Die Hunde haben dort keine Chance….  Die Hunde sind meistens krank und brauchen viel Pflege und Tierarztbehandlungen, aber sobald sie gesund sind dürfen auch sie in ein neues Leben starten.
Die beiden Engel unterstützen auch viele private Haushalte oder andere private Tierschützer mit Futter oder auch Tierarztbehandlungen.
Derzeit kümmern sie sich um ca 180 Hunde (nicht alles die eigenen – aber viele andere brauchen auch Hilfe wo sie unterstützend mithelfen).

 

Mit ihrem eigenen Transportunternehmen Archiebald-Transport ermöglichen sie allen vermittelten Tieren eine gute Einreise nach Österreich und Deutschland.

 

Andra und Pamela / Happytails Brasov


Der Verein „Happy Tails Brasov“ wurde im Januar 2013 in Brasov, Rumänien, gegründet und nach und nach in ein privates Tierheim umgewandelt. Es gibt so viele Auflagen seitens der Veterinärbehörde dafür und die mussten wir erst mal alle erfüllen, dazu gehörte auch die Anschaffung eines Kastenwagens um Tiere transportieren zu dürfen, Zwingerumbau.. Futterlager usw…
Andra Maria Lavric und ihre Schwester Pamela Draghici sind die einzigen aktiven Mitglieder im Verein. Pamela hilft indem sie ebenfalls Tiere aufnimmt und bis zur Adoption pflegt, hilft mit bei Botengängen und Tierarztfahrten. Der Rest der anfallenden Arbeiten sowie die kompletten administrativen Arbeiten, Facebook, Vermittlungen usw. erledigt Andra selbst.
Seit Andras Kindheit hat sie immer wieder notleidenden Tieren geholfen. War immer zur Stelle, wenn ausgesetzte oder verletzte Tiere gefunden wurden. Sie kann nicht zusehen, wenn die Tiere leiden.

Andra nimmt grösstenteils verletzte Hunde auf oder andere, die keine Chance zum Überleben hätten. Dies bedeutet aber auch in den meisten Fällen, dass sehr hohe Tierarztkosten anfallen die unmöglich ohne Spenden gezahlt werden können. Dazu oft Spezialfutter, Tierklinikaufenthalten, spezielle Medikamente… zuviel, dass Andra und Pamela das alleine tragen könnten.
Dann gibt es auch immer wieder die Zeit, wo eine richtige „Welpenschwemme“ über uns hereinstürmt… so viele ausgesetzte Puppies ohne Mutter, die binnen wenigen Tagen zum Tod verurteilt sind.
Bei Andra und Pamela leben über 40 Hunde. Ausserdem füttert Andra Hunde, die auf  Fabrikgeländen leben und nicht vermittelbar sind. Leute, die in Rumänien von Andra (oder selbst) gerettete Hunde aufgenommen haben unterstützt sie ebenfalls mit Futter und tierärztlicher Betreuung. Die Leute sind teilweise sehr arm hier aber es gibt immer gute Menschen die trotzdem gerne den Tieren helfen möchten. Das lässt hoffen….

Insgesamt versorgt Andra so weit über 100 Hunde und kümmert sich außerdem um Katzen. Dazu kommen die Kastrationen, die nicht nur bei den zu vermittelnden Hunden durchgeführt werden. Andra lässt auch immer wieder streunende Strassenhunde und Hunde von Bekannten, (die zwar in Obhut sind) aber wo das Geld fehlt, kastrieren.
Schon oft wollte Andra aufgeben, die viele Arbeit, die Aufopferung für die Pflege der Tiere, das ganze Leid das sie miterleben müssen, sind manchmal zu viel…. Aber wie soll man aufgeben wenn man doch täglich mit neuen leidenden Tiere konfrontiert wird?
Aber immer wieder steht sie auf!
Andra: „so lange liebe Menschen mir helfen werde ich niemals aufgeben!“

 

Camelia Mihailescu

I always wanted to have an animal, but my mother not accepted. So when I maried my father in law gave me gift a german shepard puppy ,I loved very much but after 1 year was poison and died in my arms.
Since that moment I started to feed animals from streets ,took care cats which came in the yard I lived.
I moved at  apartment in a block and I started to feed and sterilisation the cats from that area. Dogs were not in that place because people took them in their homes when our last president Basescu stated to kill them in 2000.
In every place were I worked I sterilisation all animals and took care how long I worked there.
In 2005 I moved again at house and from than I could help more animals.When we moved I did the atic special for cats ( the house has only 2 rooms ,atic and a small room in basement ).I took all animals from block and also 4 dogs from place were I lived before ,the dogs were lived in a storage and the ownwers wanted to throw the dogs and I took them .Also we bought the house with a sweet girl in the yard and the owner told he wants to let and sure I accepted. So from 10 years I try to save and help more animals ,but sure the most important is to find adopters because I can not keep them all.And I know is better for them to have family than at me were are too many animals.
In this moment I have 12 dogs , 4 will can be adopt ,others 8 no ( are old ,or difficult behaviour ) and 23 cats in the atic .Also I have 4 cats in an apartment from a friend which died. I take care also 7 dogs in a storage yard,the owner is not interest to take care of them ,but wants to stay there for guard the place.
My life are animals,I know for many people is difficult to understand ,I not have many friends ,I have animals,I love them more than people ,I  recognize.
5 years ago I was very ill panic attack for 6 months and I can say I live now because of animals.I wanted to be ok and I was at doctor ,I am still in treatment ,I was thinking :  what happen with animals if I will not be here …

 

Dana Mares
Ich bin eine in Bukarest, Rumaenien freiberuflich taetige Rechtsanwaeltin, Jahrgang 1966. Ich stamme aus der siebenbuergischen Stadt Cluj/ Klausenburg, dort bin ich aufgewachsen und dort habe ich studiert. In meiner Kindheit hatten wir immer einen Hund und wenn ich an die Jahre zurueckdenke habe ich keinen einzigen Hund auf der Strasse lebend erlebt. Ich weiss nicht ob es an der Mentalitaet der Menschen lag, die sich besser und effizienter um die Hunde kuemmerten und die ungewollte Vermehrung stoppten oder waren die Hundefaenger immer im Einsatz. Ganz anders sah es aus als in 1991 nach Bukarest zog. Es gab keinen Zeitungsstand, keinen Blumenverkaeufer, keinen Park, keine Metrostation wo nicht mehrere Hunde herumlagen, mehr oder weniger gut versorgt. Immer wieder konnte man angefahrene, ueberfahren Hunde am Wegrand sehen. Es gibt Studien zu den historischen Gruenden dieser Zustaende, dennoch war diese Lage alles andere als richtig, nicht fuer die Hunde und nicht fuer die Menschen. Noch schlimmer wurde es als ich 2008 in mein neues Haus in einer Gemeinde die 35 km noerdlich von Bukarest liegt, eingezogen bin. Ueberall liefen hungrige, veraengstigte Hunde herum, alle Bauern jagten sie weg um die eigenen Huehner vor den hungrigen Hunden zu schuetzen. Vergiftungen wurden regelmaessig, im Fruehling und im Herbst ausgefuehrt um unbeachtet von dem qualvollen Tod der armen Hunde und Katzen die Anzahl der ungewuenschten Tiere zu reduzieren. Zu meinem Schock wurden meine Versuche die Situation in den Griff zu bekommen, mindestens in einem Umfeld von 3- 4 Strassen, durch die Fuetterung der Hunde (damit sie keine Huehner mehr reissen) und durch Kastration und Zuruecksetzung , mit sehr viel Aggressivitaet betrachtet. Mehrere Jahre habe ich in staendiger Angst fuer das Wohlbefinden der Hunde auf der Strasse, der Hunde die bei mir auf den Hof eine Zuflucht gefunden haben, gelebt. Wo ich am Anfang versucht habe den Leuten Vernunft einzureden, die Hunde sind nicht da weil ich sie fuettere und sie gehen nicht weg wenn ich sie nicht mehr fuettere, bin ich zu der Schlussfolgerung gekommen, dass mit den meisten Menschen nichts erreicht werden kann , ausser mit Bedrohung und Angst. So habe ich ungewollt von meiner Ausbildung als Anwalt Gebrauch gemacht um die Hunde vor der Wut einiger Nachbarn und der Gleichgueltigkeit anderer zu schuetzen. Und es hat gewirkt! Ein grosses Thema war ( und wie vergangenen Sommer erlebt, noch immer aktuell) das Schlingensetzen. Um den Zutritt eines Hundes zu versperren, wird nicht der Zaun repariert oder dicht gemacht, sondern es werden Schlingen gesetzt in denen sich der Hund verfaengt, und weiter kann man sich alle Varianten der Verletzungen und den qualvollen Tod ausdenken. Wenn vor einigen Jahren mir nichts uebrig blieb als den verletzten und veraengstigten Hund einzufangen und zum Tierarzt zu bringen, konnte ich in dem vergangenen Sommer die Polizei sofort an meiner Seite haben. Noch offen bleibt das Thema der Erschiessung der Hunde, mit der Begruendung der Wald sei Jagdgebiet und die Hunde stoeren das Wild. Hier warte ich noch auf einen konkrekten Fall, denn den Hundemoerder-Jaeger habe ich ausfindig gemacht. Ein Wendepunkt war der Herbst 2013, wo das Thema Strassenhunde durch den traurigen Anlass des Todes eines Jungen extrem aktuell wurde. Nicht nur dass das Toetungsgesetz verabschiedet wurde und somit die Hundefaenger grossflaechig freie Hand bekamen, sondern das Thema wurde wochenlang im Fernsehen besprochen. Die Menschen wurden auf das Thema aufmerksam gemacht, und nebst viel Unsinn in den Fernsehshows, kam auch der Gedanke dass man aktiv eingreifen muss um die Kontrolle nicht zu verlieren. Nur die Erziehung der Menschen und die systematischen organisierten Kastrationseinsaetze koennen die Loesung sein um das Thema Hund / Strassenhund zivilisiert zu handhaben. Dafuer habe ich mich immer eingesetzt. Am Anfang konnte ich die Hunde in Bukarest beim Tierarzt kastrieren lassen, spaeter folgten kleinere Einsaetze im Dorf. Seit September 2013 konnte ich mit Hilfe des schweizer Vereins Einsatz fuer Tiere Kampagnen organisieren, zuerst in meiner Garage, dann nach dem Beschluss des Lokalrates der Gemeinde fuer die Unterstuetzung solcher Taetigkeiten in der Veterinaerklinik der Gemeinde. So wurden etwa 400 Hunde und Katzen jaehrlich sterilisiert. Dies sind sowohl Tiere die einen Besitzer haben als auch noch der gelegentliche Hund von der Strasse. Diese Strassenhunde, deren Anzahl in den vergangenen Jahren stark zurueckgegangen ist, stammen meistens aus den zwei benachbarten Grossstaedten, Bukarest und Ploiesti und werden “ elegant” auf dem Lande ausgesetzt. Dies wird von den Dorfbewohner bestaetigt die sehen wie ein Hund aus dem Auto am Strassenrand oder im Wald ausgesetzt wird und immer mehr sind es Hunde die irgendeiner Rasse zugeordnet werden koennen und keineswegs “typische”Strassenhunde. Eine grosse Hilfe ist die Vermittlung der Hunde im Ausland, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Viele freundliche, liebe Hunde brauchen ein Zuhause, denn weder die Strasse, noch die Auffangstationen sind langfristig eine Loesung. Hier kam die helfende Hand von Animal Souls in 2014 fuer mich wie eine Erloesung. Zu wissen, dass ich die Unterstuetzung eines Vereins habe, der professionell die Vermittlungen macht ist fuer mich sehr wichtig. In meinem Haus, im Garten, in der Garage und im Zwinger leben in der Regel 20 bis 25 Hunde. Davon sind einige alt, krank, scheu, asozial, dreibeinig, usw. Andere hingegen sind nach meiner Einschaetzung sehr gut vermittelbar. Sobald ein Hund in sein neues Zuhause ausreisen kann, wird wieder Platz fuer einen von der Strasse. Ich bin sehr dankbar fuer die Hilfe der Menschen aus dem Ausland, Tierschuetzer oder einfach Leute die einen Beitrag fuer den Tierschutz leisten, die auf verschiedener Art dazu beigetragen haben dass ich mit Hoffnung in die Zukunft blicken kann. Herzlichen Dank an alle, eure Unterstuetzung macht es moeglich dem Tierleid ein Ende zu setzen. Einschaetzung sehr gut vermittelbar. Sobald ein Hund in sein neues Zuhause ausreisen kann, wird wieder Platz fuer einen von der Strasse. Ich bin sehr dankbar fuer die Hilfe der Menschen aus dem Ausland, Tierschuetzer oder einfach Leute die einen Beitrag fuer den Tierschutz leisten, die auf verschiedener Art dazu beigetragen haben dass ich mit Hoffnung in die Zukunft blicken kann. Herzlichen Dank an alle, eure Unterstuetzung macht es moeglich dem Tierleid ein Ende zu setzen.